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Solingen-Brandstifter lebt auf Staatskosten

In den Flammen kommen Hülya (†9) und Hatice Genç (†18) sowie Gülüstan Öztürk (†12 ) ums Leben. Gürsün Ince (†27) und Saime Genç (†4) springen aus Angst vor dem Feuer aus einem Fenster in den Tod. Bekir Genç (15) erleidet schwerste Verbrennungen, muss mehrfach operiert werden. Insgesamt 14 Menschen werden verletzt.

Der feige Anschlag am Pfingstwochenende war der schlimmste in einer Serie ausländerfeindlicher Hass-Attacken, für die Orte wie Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Hünxe oder Mölln stehen.

Den Schmerz über den Verlust ihrer Angehörigen empfindet Mevlüde Genç, die heute 70-jährige Mutter der Familie und Überlebende, heute noch genauso wie am ersten Tag. Wo ihr Haus stand, erinnern fünf Bäume und eine Gedenktafel für die Opfer an das unfassbare Grauen

Hier starben fünf Menschen: das Haus der Familie Genç in Solingen kurz nach dem Anschlag.
Hier starben fünf Menschen: das Haus der Familie Genç in Solingen kurz nach dem Anschlag.


Die Brandstifter wurden 1995 wegen fünffachen Mordes zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Inzwischen haben sie ihre Strafe verbüßt. Einen von ihnen spürte EXPRESS auf.

Seine Finger sind gelb vom Tabak. Über den Kopf hat er eine rote Kapuze gezogen, um nicht erkannt zu werden. Es ist der frühere Neonazi Markus G. (43), einer der vier rechtskräftig verurteilten Brandstifter von Solingen. Bei dem Anschlag vom 29. Mai 1993 starben fünf türkische Mädchen und junge Frauen der Familie Genç.

Zu 15 Jahren Haft wurde der damals 23-jährige Markus G. verurteilt, später auf Bewährung vorzeitig entlassen. Heute lebt der Mörder vom Arbeitslosengeld 1, kassiert 740 Euro Stütze vom Staat. Nach Abzug der Miete bleiben ihm 350 Euro im Monat. Zum ersten Mal spricht der Brandstifter im EXPRESS über das Verbrechen.


Die Schuld gibt er anderen


20 Jahre sind mittlerweile vergangen. Eigentlich eine Menge Zeit, um nachzudenken, um vielleicht Reue zu zeigen oder die Angehörigen der Opfer um Verzeihung zu bitten. Doch daran verschwendet G. keinen Gedanken. Im Gegenteil...


„Ja gut“, sagt er völlig ungerührt und behauptet dreist: „Ich habe das Haus nicht angezündet. Ich habe damals nur gestanden, weil die Polizei auf mich Druck ausgeübt hat. In dieser Nacht war ich gar nicht in der Nähe des Hauses.“


Alle Schuld schiebt er auf einen seiner damaligen Komplizen: „Der mitangeklagte Christian R. hat den Anschlag alleine verübt." Während er spricht, zittern seine Hände. Wieder dreht er sich eine Zigarette.


Die Fakten aber sind eindeutig. Die Justiz sah es 1995 als erwiesen an, dass der heute 43-Jährige das Haus der Familie Genç mit seinen Komplizen, Christian R. (damals 19), Felix K. (damals 18) und Christian B. (damals 22), angezündet hat. Das Urteil: 15 Jahre Haft. Die anderen bekamen zehn Jahre Jugendhaft. Dabei kam Markus G. noch glimpflich davon.


Sein Anwalt Siegmund Benecken zum EXPRESS: „Anstatt der lebenslangen Haft hat er nur deswegen 15 Jahre bekommen, weil er die Tat nach der Festnahme und in den ersten 80 Verhandlungstagen gestanden hatte und ein Gutachter alkoholbedingte verminderte Schuldfähigkeit attestiert hat.“


Siegmund Benecken




Sein Vater verstieß ihn


Ganz klar war das Düsseldorfer Oberlandesgericht von der Schuld des damals 23-Jährigen überzeugt, obwohl dieser am 80. Prozesstag plötzlich sein Geständnis widerrufen hatte.

Nach zwölf Jahren und einem Monat kam G. 2005 vorzeitig frei. Im Gefängnis hatte er Abitur gemacht und später Germanistik studiert. Nach drei Semestern gab er auf, arbeitete ab und zu bei Zeitarbeitsfirmen. Nie blieb er lange...

Nach eigenen Angaben fälschte er seinen Lebenslauf, verschwieg seine Haftstrafe. Jetzt ist er wieder arbeitslos. Den ganzen Tag hängt er vor der Glotze oder spielt Playstation. Zu den Mitangeklagten von damals habe er keinen Kontakt, sagt er. Inzwischen lebt er in einer Großstadt in NRW.

Nach Solingen zurück wollte er nicht: „Die Leute haben mich auf der Straße erkannt. Mein Vater sagte mir, dass er nichts mehr von mir wissen will.“

„Heute habe ich nichts mit den Rechten zu tun“, behauptet er. Anfang der 90er Jahre war das noch anders. „Damals fand ich, dass in Deutschland zu viele Ausländer leben. Ich hätte zu diesem Zeitpunkt auch Anschläge auf Ausländer begrüßt. Doch nach dem Brandanschlag von Mölln im Jahr 1992 wollte ich von der Gewalt nichts mehr wissen.“

Hilft ihm das Leugnen und eine Lebenslüge?


Kein Wort der Reue. „Bei Familie Genç kann ich mich nicht entschuldigen. Ich kann mich für nichts entschuldigen, was ich nicht getan habe.“


Markus G., der Brandstifter von Solingen – ein verpfuschtes Leben ohne Reue...

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IRKÇI MARKUS G., YİRMİ YIL SONRA KONUŞTU



Solingen'de beş masum cana kıyan canilerden Markus G., yirmi yıl sonra konuştu. Express gazetesine verdiği röportajda Genç ailesinin evini kundaklamadığını iddia eden Markus G., işsizlik parasıyla geçindiğini ve tanınmaktan korktuğunu söyledi. Olay sırasında 23 yaşında olan Markus G. 15 yıl hapis cezasına çarptırılmış, daha sonra tecilli olarak erken tahliye edilmişti. 

 

Almanya'nın Solingen kentinde yaşayan Genç ailesinin evine 29 Mayıs 1993 tarihinde düşen ateşin sorumlusu canilerden Markus G. (43) Express gazetesine konuştu. Olayda suçlu bulunarak 15 yıllık hapis cezasına çarptırılan, ancak on yıl sonra tecilli olarak tahliye edilen ırkçı Markus G., mahkeme kararına rağmen saldırıda sorumluluğu olmadığını iddia etti. Markus G., yirmi yıl önce Genç ailesinin 5 ferdinin hayatını kaybetmesine neden olan kundaklamada yer almadığını öne sürdü.

 

TANINMAKTAN KORKUYOR

 

Olay sırasında 23 yaşında olan Markus G., Express'e yüzünü gizleyerek arkadan çekilmiş bir fotoğraf eşliğinde demeç verdi. İşsizlik parasıyla geçindiğini belirten Markus G., tanınmaktan çekindiği için Solingen'e dönmeyi düşünmediğini söyledi. Röportaj sırasında pişmanlık gibi bir tavır sergilemediği belirtilen Markus G., “Evi ben ateşe vermedim. Polis baskısıyla suçu kabul ettim. O gece evin yakınında bile değildim. Her şeyi Christian R. yaptı” sözlerine yer verildi. Konuşurken elleri titrediği ve çok sayıda sigara içtiği belirtilen Markus G.'nin, şu anda NRW'nin büyük kentlerinden birinde yaşadığı kaydedildi.

 

YAPMADIĞIM BİR ŞEY İÇİN ÖZÜR DİLEYEMEM

 

Röportajda babasının kendisiyle görüşmediğini belirten Markus G., faciadan sorumlu diğer arkadaşlarıyla artık bir bağlantısının olmadığını da ifade etti. Caninin, “O yıllarda Almanya'da çok fazla yabancı yaşadığını düşünüyordum. Hatta saldırıları doğru buluyordum. Ama Mölln  olayından sonra şiddetin yanlış olduğunu anladım. Bugün aşırı sağ ile hiç bir ilgim yok” sözleri dikkat çekti. Markus G. ayrıca, “Genç ailesinden özür dileyemem. Yapmadığım bir şey için özür dileyemem” diye konuştu. 

 

BEŞ CANA KIYMIŞLARDI

 

Solingen'de 29 Mayıs 1993'de yaşanan faciada Neonazi yanlısı dört genç, Unterewerner Caddesi, 81 numaradaki evi benzinle kundakladı. Çıkan yangında Genç ailesinden Gülsün İnce (28), Hatice Genç (18), Hülya Genç (9), Saime Genç (5) ve Gülistan Öztürk (12) feci şekilde yanarak yaşamlarını yitirdi. Kundakçılardan Markus G. 15 yıl ceza alırken, Felix K., Christian R. ve Christian B. ise 10’ar yıl hapis cezasına çarptırıldılar.



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