Türkische Presse-Berichte zum Auftritt Erdoğans in Köln
 Die Zeitung Bugün titelt, dass Erdoğan-Unterstützer und Gegner glücklicherweise nicht aufeinander getroffen seien. Der Ministerpräsident sei von türkischen Abgesandten und Vertretern empfangen worden. Es sei auffällig gewesen, dass kein deutscher Vertreter beim Empfang anwesend war. Während 18.000 Türken in der Kölner Lanxess Arena Erdoğan zujubelten, haben nach verschiedenen Angaben 30.00 bis 50.000 Menschen gegen den Regierungschef protestiert, schreibt Bugün.


Der Vorsitzende der Türkischen Anwaltskammer (TBB), Metin Feyzioğlu, äußerte sich zum Besuch von Erdoğan auf Aydinlik. Von polarisierenden Reden solle man sich fern halten. Erdoğan habe für die kommenden Präsidentschaftswahlen eine große Veranstaltung organisiert. Die Aussage des Ministerpräsidenten vor seiner Reise nach Köln bewertete Feyzioğlu als gefährlich. Erdoğan habe im Zusammenhang mit den Türkei-Protesten gesagt: „Wie halten es die Polizisten nur aus?“ Diese Aussage könne zu einer Katastrophe führen. Polizisten könnten diese Aussage missverstehen. Sie könnten schneller zur Waffe greifen, wenn sie sich bedroht fühlten.

Der Journalist und Berater von Tayyip Erdoğan, Yiğit Bulut schrieb über seinen Auftritt in Köln: „Erdoğan ist durch Deutschland gezogen“. Auf Star sagte Bulut, dass der Ministerpräsident den Deutschen „die neue große Türkei“ verständlich gemacht hat. Europa sei im Weltgeschehen nicht das Zentrum. Jedoch ist die Türkei seit fünf Jahren auf dem besten Weg diesen Platz einzunehmen. Bulut stellt die These auf, dass „das Projekt Europa“ scheitern wird. Seiner Meinung nach bilden die folgenden Staaten die neue Weltordnung: 1. USA – 2. Die Achse Türkei/Russland – 3. Die Achse China/Indien/Iran/Japan.

Savaş Süzal schreibt schreibt in der nationalistischen Yenicag, dass Erdoğan den in Deutschland lebenden Türken die größtmögliche Bosheit angetan habe. Dies sei insofern eine Bosheit, als er die in Deutschland lebenden Menschen provoziert habe mit seiner Rede. In der Türkei wäre man genauso aufgebracht, wenn ein Assad aus Syrien oder ein arabischer König zu den Arabern in der Türkei gesprochen hätte. Erdoğan habe als Präsidentschaftskandidat im Ausland nicht die Anerkennung seiner Landsleute bekommen, die er vorzufinden erhoffte. 20.000 Anhänger in der Halle und 70.000 Demonstranten gegen den Premier hätten ihn selbstverständlich aufgebracht, so Süzal.

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