HAMBURG:
Kritischer türkischer Journalist Ismail Saymaz in Hamburg


Seit Ende Mai 2013 kam es in der gesamten Türkei zu Protesten, nachdem in Istanbul ein Protestcamp gegen die Bebauung des Gezi-Parks - eine der wenigen Grünflächen im Zentrum der Stadt- gewaltsam aufgelöst wurde. In den folgenden Tagen und Wochen ging die Polizei in Istanbul und an vielen Orten in der Türkei mit exzessiver Gewalt gegen DemonstrantInnen vor.


Über 8000 Menschen wurden dabei verletzt, fünf Personen starben im Zusammenhang mit den Protesten, mindestens drei von ihnen als Folge der Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte. Viele friedliche DemonstrantInnen wurden nach dem Anti-Terror-Gesetz angeklagt, andere verloren ihre Arbeit.


Der Journalist Ismail Saymaz wird über die politischen Entwicklungen nach den Gezi-Protesten, über Gerichtsverfahren gegen DemonstrantInnen, oppositionelle AnwältInnen, JournalistInnen und sonstige KritikerInnen der türkischen Regierung berichten.


Ismail Saymaz
schreibt regelmäßig über Menschenrechtsthemen und hat Bücher über die Organisation Ergenekon und die Rolle des „tiefen Staates“ in der Türkei veröffentlicht. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Preise, zuletzt 2012 von der türkischen Verlegervereinigung den Preis für Meinungsfreiheit. Auch gegen ihn wurden zahlreiche Gerichtsverfahren wegen seiner Schriften eingeleitet.


Zu seiner Person :


Ismail Saymaz (geb. 11.07.1980 in Rize) ist ein investigativer Journalist bei der Zeitung Radikal (seit Mai 2002), Er hat Bücher über den tiefen Staat und Ergenekon veröffentlicht sowie über den ehemailgen Polizeicehf Hanefi Avci.

Ismail Saymaz hat einige Preise für seine Arbeit erhalten: 

Metin Göktepe
Journalistenpreis (2010)
Preis für Pressefreiheit des Türkischen Journalistenvereins (2010)
Ayşe Zarakolu Preis für Meinungsfreiheit (2011)
Preis für Meinungsfreiheit der Vereinigung türkischer Verleger (2012


Ismail Saymaz
wurde wie einige andere Journalisten, die über den Ergenekon-Prozess berichtet haben angeklagt wegen "Verletzung der geheimhaltung von Ermittlungen". Ende 2010 gab es 12 Gerichtsverfahren gegen ihn und ihm drohten 97 Jahre Haft. Für fünf Geschichten, die Anfang 2010 veröffentlicht wurden, drohten ihm jeweils neun Jahre Haft.

Bücher, die er geschrieben hat, sind:


• Postmodern Cihat ("Postmodern Jihad"), Kalkedon Yayıncılık, 2010.[5]
• Nefret - Malatya: Bir Milli Mutabakat Cinayeti ("Hate - Malatya: A Murder of National Consensus"), Kalkedon Yayıncılık, 2011.
• Hanefi Yoldaş: Gizli Örgüt Nasıl Çökertilir?, Kalkedon Yayıncılık, 2011.
• Oğlumu Öldürdünüz Arz Ederim - 12 Eylül'ün Beş Öyküsü: İnciraltı Katliamı, Cemil Kırbayır, Cengiz Aksakal, Nurettin Yedigöl, Maraş'ta Dört Yürek, Postacı Yayınevi, 2012
• Sıfır Tolerans: Polisin Eline Düşünce, İletişim Yayınevi, 2012.

Die Veranstaltung wird türkisch/deutsch sein. 
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