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Wir haben Angst davor gehabt, dass Merve eine lebende Bombe wird
Was hätten wohl die deutschen Behörden unternommen, wenn die zu der Terrormiliz (IS) hinzugestoßene Merve, Melani heißen würde?

Adil Yigit

Am 2. Juni verließ eindeutig die 17-jährige Merve S. ihr Elternhaus in Hamburg Richtung Türkei, um sich ISID anzuschließen. Dazu hatte die Mutter Hülya Ş. (39) interessantes zu berichten.

„Eigentlich wollten wir am 23. Juli für 3 Wochen nach Antalya in den Urlaub fliegen. Merve wusste das. Warum sie am 2. Juni, ohne den Urlaubstermin abzuwarten, in die Türkei geflogen ist, haben wir bis heute nicht verstanden. Anscheinend muss sie von der Terrororganisation oder von anderen Stellen Anweisungen erhalten haben. Es hat den Anschein, als ob Merve ein Doppelleben geführt hat“, sagte sie.


Warum hat der türkische Staatspräsident in dieser Sache nichts erwähnt?

Hülya Ş. beschwert sich über die Ignoranz der zuständigen türkischen und deutschen Behörden. „Kürzlich hatte Präsident Erdogan bei einem Besuch in Holland sich heftig darüber beschwert, dass ein türkisches Kind einem lesbischen Paar zugesprochen wurde. Er hat sich auch nie über die von Europa nach Syrien gereisten Kinder, die sich der Terrormiliz IS angeschlossen haben, geäußert“, sagte sie. „Sind unsere Kinder so wertlos?“, fuhr sie fort.

Hülya Ş.: „Bis heute kam weder vom Konsulat, noch vom Außenministerium oder von Politikern und Moscheegemeinden ein Telefonanruf über deren Anteilnahme. Vor den Wahlen bekam sie immer Post zugestellt, mit der Aufforderung, dass sie deutsche Staatsbürger werden sollten“, sagte sie.


Wenn die zuständigen Behörden nichts unternehmen, werden viele Familien auseinander gerissen

Hülya Ş. fuhr mit ihren Ausführungen folgendermaßen fort: „Als das LKA zu uns ins Haus kam, hatten wir das Gefühl, dass wir verdächtigt wurden, unser Kind selber zerstückelt oder versteckt zu haben. Sie haben samt Keller alles durchsucht. Insgesamt hat das LKA uns zweimal aufgesucht. Beim letzten Besuch haben sie uns die Telefonnummer eines Pädagogen gegeben, an dem wir uns bei Bedarf wenden sollen. Sonst hat sich keine Behörde oder Amt bei uns gemeldet. Wenn von den zuständige Seiten nicht unternommen wird, werden viele Familien auseinander brechen“.

Merve sagte: “Warum soll ich arbeiten, wenn ich für Gott sterben kann?”


Wenn im Fernsehen darüber berichtet wurde, wie ein Journalist von IS-Terroristen getötet wurde, freute sich Merve darüber sehr, sagte die trauernde Mutter. „Wir haben diese Art von Äußerungen einfach nicht ernst genommen. Erst als sie fortlief, haben wir bemerkt, dass sie eine Gehirnwäsche erhalten haben muss. Wir haben aus Sorge sogar die zuständige türkische Polizeiabteilung in Istanbul darüber unterrichtet, dass wegen den Äußerungen der Tochter, eine Gefahr als lebende Bombe ausgehen könnte“, fuhr die Mutter fort.

Wir haben Angst davor gehabt, dass Merve eine lebende Bombe wird

Am Anfang hatten wir von der türkischen Polizei Hoffnung geschöpft. Die Polizei hatte uns darüber informiert, dass sie zwischen Istanbul Airport und dem Stadtteil Laleli/Aksaray an 17 Orten Aufnahmen aus den Videoüberwachungskameras hätten. Selbst als die Tochter in ein Taxi einstieg, wurde sie durch die Kameras aufgenommen, so die Polizei. Es soll sogar Bilder geben, wo sie im Flughafen Istanbul ohne Kopfbedeckung zu sehen ist. Jedes mal, wenn wir mit der Polizei in Istanbul telefoniert haben, sagte man uns, dass Merve Istanbul nicht unbemerkt verlassen könne. Selbst wenn sie Istanbul verlassen sollte, könnte sie aus der Türkei nicht heraus kommen. Heute denken wir darüber nach, ob wir nicht einfach hingehalten worden sind“ sagte sie.

Das Herz von Ercan B. war gebrochen, als er seinem Leben ein Ende machte, weil seine Tochter nach Syrien zog, um sich den Terrormilizen (IS) anzuschließen.



Hülya Ş.: „Der Vater von Ece B., Ercan B., hatte zwei Tage vor seinem Selbstmord ein Interview im deutschen Programm „Panorama“ gegeben. Er sagte in der Sendung, dass er sehr enttäuscht über die deutschen und türkischen Sicherheitsbehörden sei und denen nicht mehr traue. Er war am Boden zerstört. Seine Tochter war zum zweiten Mal davongelaufen. Er konnte den Verlust der Tochter nicht mehr ertragen, worauf er sich mit dem Strick das Leben nahm. Sollen wir alle das gleiche tun? Warum kümmert sich niemand um uns? fügte sie hinzu.
Das erste mal haben wir Merve selbst in die Moschee gebracht


“Merve ist ein sehr ruhiges Mädchen, die ungern die elterliche Wohnung verließ. Merve mochte häusliche Arbeit sehr. Wenn innerhalb der Familie gestritten wurde, konnte sie durch ihre gutmütige Art schlichten. In solchen fällen sagte sie immer, wir sollen bisschen spazieren gehen und uns beruhigen”, fuhr die Mutter mit ihren Worten fort.

“Vor drei Jahren haben wir Merve selbst und ihre Geschwister in eine Moschee gebracht. Vor ihrem ersten Moscheebesuch lief Merve in modischen zerrissenen Hosen herum. Nach einer gewissen Zeit, fing sie an, eine Kopfbedeckung zu tragen. Ich selbst habe ihr ein Kopftuch geschenkt. Kurze Zeit später hat sie sich eingehüllt. Eines Tages habe ich an einer Haltestelle eine total verhüllte Person gesehen. Nur die Augen der Person waren sichtbar. An der Handtasche der Person habe ich dann schließlich meine Tochter Merve erkannt. Trotzdem war ich mir nicht ganz sicher. Als sie zu Hause ankam und sofort in ihr Zimmer ging, hatte ich Gewissheit, dass sie es war. Als ich sie so sah, hatte ich es mit der Angst bekommen. In ihrem Zimmer waren viele deutschsprachige religiöse Literatur, die ich allesamt weggeworfen habe. Mit der Zeit nahm meine Tochter zwei Gestalten an. Es war so, als ob jemand sie von draußen steuerte”.

Bevor sie uns verließ, bereitete sie sich gründlich vor. Sie schlief auf dem Boden, anstatt in ihrem Bett



(Vermisst Anzeige der Familie für Merve in der Facebook) 

„Ich habe meinem Kind vertraut. Ich habe ihr Telefon nie in die Hand genommen, um sie zu kontrollieren. Ich wusste nur, dass sie im Internet unterwegs war und sich mit jemandem schrieb. Niemals hätte ich geahnt, dass es einmal so weit kommen würde. Sie ging in die zehnte Klasse der Gesamtschule. Sie arbeitete nebenbei an der Kasse eines Markets. Sie hatte ihr eigenes Einkommen. In der letzen Zeit, fing sie an immer an gleichen Zeiten am Abend zu essen und zu trinken an. Sie begründete dies immer damit, dass sie von der Arbeit immer müde sei, Rückenschmerzen hätte und deshalb lieber auf dem Boden schlafen möchte. Das habe ich ihr in der Tat geglaubt. In einem Reisebüro nahe der Merkez Cami hatte sie vor zwei Wochen Flugtickets gekauft. Wir konnten es uns nicht erklären, wie ein 16-jähriges Mädchen Flugtickets kaufen kann und unbehelligt durch die Kontrollen des Flughafens kommen kann. In ihrem Zimmer fanden wir Unterschriftsproben von mir. Sie hat sich selbst eine Vollmacht ausgestellt und mit meinem Namen unterschrieben. Unser Schmerz ist unvorstellbar groß”,
sagte die Mutter.

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