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Erdogans Pressekonferenz mit Merkel und 'Bestellter Journalismus'

 

Adil Yiğit


Die Deutsche Bundeskanzlerin aber, kam wie gewohnt mit gehhilfen auf die Pressekonferenz. Gewöhnlicherweise werden Pressekonferenzen dieser Art in einem kleineren Raum abgehalten.  Doch wegen der großen Beteiligung, musste ein etsprechend  größerer Raum ausgesucht werden. Später habe ich erfahren, dass auch US-Präsident Obama, hier in diesem Raum, gesprochen haben soll.

 

Während der Pressekonferenz waren draußen voneinander in einem Abstand von 1 km entfernt zwei veschiedene Demonstrationen im Gange.


Die Pressekonferenz fing mit 40 Minuten Vespätung an.Geplant war 13.00h. Gefolgt von Personenschützern waren neben Angela Merkel undRecep Tayyip Erdogan auch der türk. Aussenminister Davutoğlu und Cağatay Kılıc sowie die Intregrationsbeauftragte der SPD-Bundesfraktion  Aydan Özoguz, im Presseraum.


Wegen dem verspäteten Beginn der Pressenkoferenz gab es keine Erklärung oder gar eine  Entschuldigung bei den Journalisten, die schon von 11.30 h im Presseraum anwesend waren.


Unter den 50 Journalisten aus der Türkei, fielen mir  Ertugrul Özkök, Fikret Bila, Hasan Karakaya und Adnan Türkkan (lebt zur Zeit als fFüchlinger in Deutschkand) auf. Von der türkischen Presse in Berlin waren auch die Journalisten Celal Özcan, Ahmet Külahcı, Ali Yıldırım und Ali Varlı anwesend. Diesen türkischstämmigen Journalisten, haben die deutschen Journalisten, viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Ein durchkommen im Presseraum war zwischen den im hinteren Bereich befindlichen TV-Kameras und im vorderen Bereich befindlichen Fotografen und deren Blitzlichter der Kameras, kaum möglich. Wen man die Medienleute selbst fotagrafiert hätte, dann wären recht interessante Szenen aus der Pressekonferenz entstanden.

Das erste Wort der ca. 45-minütigen Pressekonferenz hatte die Bundeskanzlerin Merkel. Danach sprach der türk. Ministerpräsident Erdoğan. Der Gesrächsinhalt der beiden bezog sich auszugsweise auf die vorangegangenen Zweiergespräche in Themen wie Politik, Wirtschaft und Militär beider Staaten in der Zukunft. Über die Thematik der Korruptionsermittlungen in der Türke, wurde nicht gesprochen. Auch über die NSU-Verbrechen (das Pendant zu den NSU-Morden in der Türkei ist Susurluk) wurde kein Wort verloren. Erdoğan zeigte sich darüber sehr erfreut, dass die in Deutschland geborenen türkischen Kinder die doppelte Staatsbürgerschaft bekommen würden und die Frau Aydan Özoğuz Intergrationsministerin geworden ist.


Jetzt kamen die Journalisten zu Worte mit ihren Fragen. Zwischen dem Organisasator/Moderator der Pressekonferenz und mir betrug die Entfernung ca. 2 Meter. Er gab das Wort nach der Reihe nach an die
Nachrichtenagentur Anadolu und an Al Jazeera, die er sich schon vorher auf seinem Blatt notiert hatte.  Zwei deutsche Journalisten erhoben die Hand, um Fragen an Merkel zu richten. Da ich ziemlich weit vorne war, habe Ich mich mehrmals zu Worte gemeldet und bin jedes Mal abgewiesen worden. Ich habe meine Fragen und meinen Namen auf ein Zettel geschrieben und dem Moderator gegeben. Ohne Erfolg! Ohne eine eigene Frage gestellt zu haben, wurde die Pressekonferenz als beendet erklärt. Jetzt verstehe ich, warum die Linke Presse und die oppositionelle Presse, kein Interesse an solche Presse-Veranstaltungen haben.

Das hier  ist  “ Bestellter Journalismus

Hieraus können wir sehen, dass alle von den Journalisten gestellten Fragen, schon von vornherein bakannt, also Zensiert waren. Als İch aufsprang und schrie: “ auch hier wird den Journalisten, die kritische Fragen stellen, das Wort verboten! Das was hier stattfindet, ist bestellter Journalismus”. Sofort bildeten die Personenschützer mit  hauptsächlich bayerischem Akzent eine Menschenmauer um mich. Auch als ich den Versuch machte, die von mir kaum einen halben Meter entfernt vorbeilaufenden Merkel und Erdoğan mit der Fotokamera in der hochgerissen Hand zu fotagrafieren,  wurde ich von den Personenschützern - fast schon mit gewalt - daran gehindert.


Die Hamburgerin Aydan Özoguz (Intergrationsministerin) war von mir ca. zwei Meter entfernt. Sie hat es mitbekommen- aber sie schwieg. Der von den Gefolgsleuten Erdoğans  in Deutschland geborene Cağatay Kılıc und dessen Personenschützer sahen mich an, als ob sie sagen würden, “dir haben sie es gezeigt!”. Für einen kurzen Augenblick habe ich gedacht, was wäre wohl mit mir geschehen,  wenn mir das in der Türkei passiert wäre?


Kurz gesagt, auch in Deutschland ist der Begriff Demokratie eher relativ. In Sachen NSU-Morde gab es täglich Berichte über Pannen bei den Ämtern. Die dokumentierte Zusammenarbeit des “tiefen Staates” und der Nachrichtendienste Deutschlands mit den Mördern der
Neonazis und Faschisten, ist erst nur die Spitze des Eisbergs. Trotz des Trends eines zunehmend wachsenden Rassismus, gibt es immer noch kein Verbot gegen das Zentrum des rechten Terrors. Das alles geschieht in Europa, "der Wiege der Demokratie" und dessen Zentrum Deutschland.


Welche Fragen, wollte ich in der Pressekonferenz stellen?


In aller Frühe habe ich mich  auf den Weg gemacht, mit der Vorstellung, einige Fragen an die deutsche Bundeskanzlerin und an den türk. Ministerpräsidenten zu stellen. Ich hatte mir viele Fragen in mein Notizbuch notiert. Hier aber nun die wichtigsten Fragen, die ich stellen wollte:

 

-Beim NSU-Prozess in München (wird verglichen mit Susurluk, dem Pendant zu den NSU-Morden in der Türkei) kommen täglich neue Skandale zum Vorschein. Den Morden betreffende Dokumente wurden vernichtet. Warum schweigt die Türkei? Warum hat sie auch während des Mordens an ihren Landsleuten geschwiegen?

-in den Reisepässen der  in Syrien festgenommenen El Qaida-Terroristen befanden sich Ein-und Ausreisestempel der türkischen Grenzbehörden. Was hat das zu bedeuten?            

- Wenn bei den LKWs in Adana und Hatay, die nicht durchsucht werden durften,weil angeblich keine Waffen für die El Qaida geladen waren, warum hat man wegen der Transparenz nicht die Durchsuchung angeboten?

- Was haben bei Staatsbesuchen ihre Frau und Tochter zu suchen? Wer trägt die Kosten für sie für Flug, Hotel u.Ä.

-Sie haben während der Gezi- Park- Demonstrationen wiederholt gesagt, die Zins-Lobby und ausländische Mächte seien dafür verantwortlich. Gehört die deutsche Bundeskanzlerin auch zu dieser Lobby?  Als Ministerpräsident des Landes haben sie während der Gezi- Park- Demonstrationen unsensibel reagiert.  Aber nach den gewaltsamen Polizeieinsätzen der deutschen Sicherheitsorgane in Hamburg (Rote Flora), haben sie sich mit Freude(Schadensfreude?) zu Wort gemeldet und versucht, daraus politisches Material zu machen - warum?

Die delikaten Fragen des Kolumnisten Ahmet Hakan, hatte ich auch einen Tag vorher in meine Liste aufgenommen. Aber die praktizierte Doppelmoral beim Pressekonferanz in Berlin, habe ich bis heute nicht überwinden können.



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