Nach dem Rad, das mitten in der Nacht nach Helligkeit tastet
suchen deine Augen
Das Licht, ausströmend
aus dem Rad und aus deinen Augen,
das ist das, was ich liebe

Deine Verrücktheit ist wie die großen Wellen des Ozeans
wenn meine Augen die deinigen streicheln
Deine Art und dein Blick
so leuchtend, hell gleich der Sonne
strahlend nach mächtigen Stürmen über dem Meer
Ich liebe es inmitten dieser hohen Wellen
zu schwimmen und zu tauchen

Ohne Lügen erzählst du aufrichtig
über dein verwundetes Leben
Dann wischst du alles weg durch dein bloßes Lächeln,
fegst fort all deinen Kummer und deine Trauer,
erhebst wie gewohnt dein Haupt
gegen Tyrannei und Gewalt, die den Menschen
inmitten des Esstischs zur Vorspeise macht

Deine Flucht vor Nötigung und Unterdrückung,
dich befreiend aus ihren Fesseln
wie eine Stute, die sich nicht zügeln lässt
Deine Bescheidenheit und deine Tollkühnheit gegen dieses Zügeln
gerade das liebe ich

Während du schaust wie eine verwundete Gazelle
fließen Tränen durch deine Wimpern
als wenn nicht allein die Kinder,
sondern auch die ganze Welt auf deinen Schultern lasten würde
Ich liebe deine strahlenden Blicke, die einer Gazelle eigen sind
Während du den Traumkorb eines Kindes
mit deinen Sehnsüchten und Wünschen füllst,
auf deiner Zunge ein Lied des Rades,
welches das Wasser fördert für die kommenden hellen Tage
Um deine Schluchzer zurückzulassen
in der stockfinsteren Nacht
öffnest du die Tür des aufwachenden Morgens
mit einer neuen Liebe
Ich liebe dein sonnig warmes Lächeln

Oh meine Liebe, deren Blicke einer Gazelle eigen sind,
könnte ich nur durchbrechen die pechschwarze Dunkelheit,
die dich umgibt
Könnte ich dich auf meinen Armen in den Rosengarten tragen
Der Kerker des Tyrannen, seine Folter,
seine Todesfallen, sie alle können mir nichts anhaben

Ich habe verstanden, dich zu lieben ist genauso viel wert,
wie die Freiheit zu lieben
Ich liebe Dein Lachen und deine Helligkeit
deine sich nach Liebe sehnenden Augen
All das, ohne je die Hoffnung zu verlieren
so rein wie Muttermilch,
lässt die Tränen, die durch deine Wimpern fließen,
verschwinden, wischt sie weg

Kannst du mich verstehen
meine verwundete Gazelle
Es ist unerklärlich, allein durch ein Hauch von dir,
welcher nach Frühling duftet,
zerfalle ich in Seelenruhe und Wohlbehagen

Verstehe mich, ich habe geliebt
dieses Ehrliche, Schrankenlose
und deine Haltung, wie eine Stute, die sich niemals zügeln ließ
Dich zu lieben ist genauso viel wert,
wie die Freiheit zu lieben
Ich habe dich geliebt, verstehst du mich?

Nowember 2003

Molla Demirel
Übersetzung: Özgür M. Demirel
(Von Buch “Gedichte aus Leben und Liebe”, Sonderpunkt Verlag, Greven, 2016)

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